Die Ehrlichiose

Allgemeines:

Bei der Ehrlichiose handelt es sich um eine parasitäre Infektionserkrankung, die durch Ehrlichia Arten hervorgerufen und von Zecken übertragen wird. Ehrlichia canis parasitiert obligat intrazellulär in den Monozyten, wo sie als Morulae vorzufinden sind. Die Erkrankung verläuft in akuten und chronischen Phasen.

Erreger:

  • Beim Hund: Ehrlichia canis. Ehrlichien gehören zur Ordnung der Rickettsien und sind somit Bakterien. Keine Zoonose.

Wirte:

  • Hund, Schaf, Rind, Pferd, Wolf, Fuchs, Pferd, Rotwild, Nagetier.

Überträger:

  • Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus).

Übertragung:

  • Ab 3 Stunden nach Beginn des Saugaktes.
  • Inkubationszeit: 7 bis 20 Tage.
  • Präpatenz: Wenige Tage.
  • Patenz: In der Regel lebenslang, meist keine Erregerelimination möglich.

Diagnostik:

  • Direkter Erregernachweis:
  • Giemsa-gefärbter Blutausstrich mit Nachweis von monozytären Morulae gelingt nur in der akuten Phase. Eine PCR aus Blut ist als direkter Erregernachweis zu bevorzugen. Negative PCR schließt Erkrankung nicht aus!
  • Indirekter Erregernachweis: Antikörpertiter als IFAT/ELISA.